Weihnachtslust statt Frust: 5 Tipps für eine entspannte Vorweihnachtszeit

Minimalistische grüne Illustration: Checkliste, Geschenk, Weihnachtskugel und Kalender symbolisieren Tipps gegen Weihnachtsstress im Büro.

Die Vorweihnachtszeit – für viele die schönste Zeit des Jahres. Lichterglanz, Plätzchenduft, Vorfreude. Und gleichzeitig: volle Terminkalender, Jahresabschluss, Geschenkeorganisation, Urlaubsübergaben. Kurz: Weihnachtsstress im Büro.

Damit Du Weihnachten wirklich genießen kannst, lohnt es sich, bewusst den Druck rauszunehmen. Ich selbst liebe diese Zeit und plane mir gezielt Freiräume ein – durch Priorisierung, Timeblocking und die Entscheidung, nur Termine anzunehmen, die echten Mehrwert für mich, mein Team oder mein Unternehmen bringen.

Kurzfassung für ganz eilige LeserInnen– die 5 Hebel gegen Weihnachtsstress im Büro:

  • Urlaubsübergaben sauber planen

  • Prioritäten setzen (Impact‑Effort)

  • nachhaltige Alternativen wählen

  • Zero Inbox nutzen

  • kleine Rituale pflegen.

Lasst uns einsteigen in diese Tipps und Hebel für weniger Weihnachtsstress gerade in der Assistenz.

Effektive Urlaubsübergabe vor Weihnachten: Checkliste & Ablauf

Kurz vor Weihnachten brennt oft die Hütte: E‑Mails häufen sich, Anfragen werden dringender, und gleichzeitig wollen alle KollegInnen ihre Übergaben erledigen. Chaos ist damit fast vorprogrammiert – es sei denn, Du planst Deine Übergabe frühzeitig und strukturiert.

Praxisbeispiel: Aufgaben wurden gut dokumentiert, relevante Personen frühzeitig im cc mitgenommen, die Abwesenheit rechtzeitig intern/extern kommuniziert. Dazu gab es zwei Übergabetermine – einen ausführlichen 2–3 Tage vor dem letzten Arbeitstag und einen kurzen Update‑Termin am letzten Tag. Ergebnis: entspannte KollegInnen und keine offenen Fragezeichen.

Top 3 Tipps – Urlaubsübergabe vor Weihnachten:

  1. Übergabeliste anlegen: Status, To‑Dos, Fristen, Ansprechpartner, Zugänge (ein zentrales Dokument).

  2. Zwei Termine fixieren: (1) ruhige Übergabe 2–3 Tage vorher, (2) kurzer Stand‑Check am letzten Arbeitstag.

  3. Abwesenheit klar kommunizieren: Auto‑Reply, Signaturhinweis, Verteiler informieren – intern & extern.

Und ja - dies gilt natürlich beidseitig. Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der viele Urlaub nehmen. Schaut, wen ihr wann was übergeben müsst und von wem ihr etwas übergeben bekommt.

Prioritäten setzen im Dezember: Arbeiten mit der Impact‑Effort‑Matrix

Viele Aufgaben fühlen sich im Dezember so an, als müssten sie unbedingt noch abgeschlossen werden. Doch oft ist das Gewohnheit, nicht Realität. Mit einer klaren Priorisierung nimmst Du den Druck raus. Die Impact‑Effort‑Matrix hilft Dir, Quick Wins (hoher Nutzen, geringer Aufwand) noch dieses Jahr umzusetzen – und weniger wirksame Themen ins neue Jahr zu schieben.

👉 Vertiefe das Thema im Beitrag Impact‑Effort‑Matrix: So priorisierst Du Aufgaben effektiv

Top 3 Tipps – Priorisieren im Dezember:

  1. Bei jeder Aufgabe fragen: Hat sie jetzt in dieser Zeit noch echten Impact – oder reicht Januar?

  2. Quick Wins zuerst: Kundennutzen, Teamentlastung oder Deadline‑Risiko als Kriterium.

  3. Timeblocking für Fokuszeiten einplanen und Meeting‑Einladungen kritisch prüfen.

Nachhaltige Weihnachtsaktionen im Büro: Digitale Weihnachtskarten & Alternativen

Assistenzen investieren vor Weihnachten oft enorm viel Zeit in Karten, Listen, Geschenke. Frag Dich: Müssen es 5.000 Papierkarten sein? Häufig sind digitale, persönliche Alternativen moderner, nachhaltiger – und sie entlasten Dich im stressigen Dezember.

Ideen, die wirken und Zeit sparen: eine digitale Weihnachtskarte im Unternehmensdesign; ein kurzes Team‑Video mit Dankesbotschaften; eine gemeinsame Spendenaktion statt Einzelgeschenken; kleine lokale Präsente mit persönlicher Note für ausgewählte Stakeholder.

Top 3 Tipps – Nachhaltig & zeitsparend:

  1. Digitale Weihnachtskarte oder kurzes Team‑Video statt Papierflut. Vielleicht auch einen virtuellen Adventskaffee organisieren.

  2. Spende statt Präsente: einen Zweck wählen, intern kommunizieren, Wirkung sichtbar machen.

  3. Prozess verschlanken: Empfängerliste zentral pflegen, Textbausteine/Designs wiederverwendbar anlegen.

Zero Inbox vor Weihnachten: E‑Mails aufräumen, Kopf freimachen

Ein voller Posteingang fühlt sich an wie ein Rucksack, den Du in die Feiertage mitschleppst. Mit Zero Inbox befreist Du Dich davon: Es geht nicht darum, jede Mail sofort zu beantworten, sondern jede Nachricht bewusst zu verarbeiten – löschen, archivieren oder einplanen. (Dies übrigens nicht nur an Weihnachten, sondern bestenfalls regelmäßig)

👉 Mehr dazu im Beitrag Zero Inbox: Effektives E‑Mail‑Management.

Top 3 Tipps – Zero Inbox im Dezember:

  1. Inbox‑Block im Kalender (60–90 Min.) nur fürs Aufräumen – ohne Unterbrechungen.

  2. Sofort entscheiden: Behalten, erledigen oder einplanen (Next Step + Termin).

  3. Filter/Labels einrichten (z. B. „Warten auf Rückmeldung“) und Newsletter bündeln.

Weihnachtsrituale im Büro: Kleine Gesten, große Wirkung

Neben allen To‑dos sind es oft die kleinen Dinge, die die Adventszeit besonders machen. Kurze Teamrituale, persönliche Dankbarkeit oder ein bewusster Moment der Ruhe helfen, die Vorweihnachtszeit wirklich zu genießen – und stärken das Miteinander.

Top 3 Rituale – spürbar, aber leicht:

  1. Adventskaffee im Team (15 Minuten), gerne als Walking Coffee.

  2. Tägliche 5‑Minuten‑Dankbarkeitsroutine – ein bewusstes „Danke“ wirkt Wunder.

  3. Weihnachtsspaziergang in der Mittagspause – Lichterglanz inklusive.

Top-Tipp.

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Fazit: Mit Struktur und Leichtigkeit entspannt durch die Weihnachtszeit

Weihnachten darf leicht und voller Vorfreude sein – auch im Job. Mit klarer Planung, smarten Alternativen und kleinen Ritualen sorgst Du dafür, dass es nicht im Chaos endet. Plane bewusst Freiräume ein – und schenke Dir selbst Momente der Ruhe.

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